Commerzbank und Co.

Veröffentlicht auf von Betrug

Liebe Besucher von betrug.over-blog.de,

Vielleicht haben Sie ja die Sendung von SternTV beim Sender RTL gesehen, wenn nicht, hier eine Aufklärung bzw. Information über die skrupellose Abzockerei der Commerzbank.

Ich wollte meinen Ohren nicht so richtig trauen, als ich diesen Bericht gehört habe. Da sprechen Banken von ihrer hohen Seriosität Ihrer Kunden gegenüber und in Wirklichkeit, steckt eine skrupellose Kunden Abzockerei dahinter, die so hinterhältig ist, dass man seine Wut nicht mehr in Worten ausdrücken kann.

Was genau hatte die Commerzbank angestellt?

Heraus kam die ganze Angelegenheit, als eine 91-jährige Frau ihren ganzen Mut zusammennahm und die Commerzbank vor Gericht gezogen hat. 40 Jahre lang hatte sie der Commerzbank vertraut. Klar, nach einer solch langen Zusammenarbeit vertraut man seiner Bank eigentlich blind. So sollte es ja auch sein - im Normalfall. Schließlich ist es ja die Bank meines Vertrauens. So zumindest dachte auch die 91-jährige Frau.
 Die Commerzbank, wie es jetzt erst durch diese Frau an die Öffentlichkeit kam, hat über Jahre hinweg ihren Kunden Anlage-Fonds aufgedrängt, die in Wirklichkeit, keinen "Pfifferling" Wert waren. Oder aber erst nach vielen Jahren wieder zur Verfügung standen. Hierzu muss betont werden, dass die Commerzbank vornehmlich Kunden auswählten, die schon ein höheres Alter hatten oder durch die Kenntnisse der Sachbearbeiter wussten, welche Kunden Naivität an den Tag legten. Naivität, die den Sachbearbeitern durch den persönlichen Kontakt mit den entsprechenden Kunden bekannt war.
Auch in explizit schriftlich vermerkten Dokumenten, erklärten Kunden, dass Sie keinerlei Risiko Anlagen möchten, ignorierte die Commerzbank schlichtweg. Commerzbank-Mitarbeiter versprachen den gutgläubigen Kunden, dass selbstverständlich alles so gehandhabt wird, wie es gewünscht wird. Und diese Kunden vertrauten natürlich diesen Aussagen und unterschrieben die entsprechenden Verträge - leider ohne die klein gedruckten Bereiche zu lesen. Das war natürlich ein fataler Fehler, den die Kunden teuer bezahlen müssen.

Commerzbank Mitarbeiter packen aus

Früher, bei der Commerzbank beschäftige Mitarbeiter, die nicht mehr "hinterm Berg" halten wollten, haben zwar versteckt, aber dennoch mittlerweile über die Arbeitsweise der Commerzbank ausgepackt. So gibt es zum Beispiel so genannte
"<b>AD-Termine</b>". AD bedeutet nichts anderes, wie <b>A=Alt (und) D=Dumm</b>. Ja, verehrte Leserinnen und Leser, das ist tatsächlich so. Das Kürzel "AD" ist natürlich auf die entsprechenden Kunden bezogen.

Im Fall der 91-jährigen Kundin:
Um noch einmal auf diesen speziellen Fall einzugehen. Immer wenn eine Anlage frei wurde, ist eine neue Sparmöglichkeit eröffnet worden. Dieses Mal ging es um Schifffonds. Dies wurde der Kundin selbstverständlich nur kurz nebenbei in einer leisen Lautstärke erwähnt. Dazu muss betont werden, dass diese Frau, schwerst behindert ist. Da diese Kundin aber im Krankenhaus lag, kam die Sachbearbeiterin sogar zu ihr ins Krankenhaus, in dem sie aus gesundheitlichen Gründen lag. Dass es sich hier um einen Schiffsfond handelte, wurde dieser Frau nur kurz und knapp in entsprechend leiser Lautstärke erwähnt. Den Ablauf dieses Vertrags hätte diese Frau vermutlich niemals erlebt, da er auf mehrere Jahre festgelegt wurde. Sie wäre weit etwa 120 Jahre gewesen, bis sie wieder an Ihr Vermögen gekommen wäre.

Viele Tausend Anleger wurden betrogen
Wie bekannt wurde, handelt es sich um ca. 17.000 Anleger, die durch diese Bangster betrogen worden sind und ihr Geld wohl nie wieder sehen werden. Übrigens, "Bangster" ist der Fachbegriff für Bank-Abzocker, also Bankangestellte, die Kunden auf hinterhältige Weise versuchen hereinzulegen.

Wie mittlerweile bekannt wurde, arbeitet nicht nur die Commerzbank auf eine solch skrupellose Weise. Auch andere Banken, wie zum Beispiel die Sparkasse, erarbeitet sich auf solche oder ähnliche Weise ihr Vermögen.

Welcher Bank kann überhaupt noch vertraut werden?

Wenn solche Machenschaften bekannt werden, dann kann man sich wirklich nur noch fragen "<b>welcher Bank kann noch vertraut werden?</b>".
Und wenn dann noch bekannt wird, dass durch Risiko-Geschäfte der Banken Milliarden Verluste entstehen und wir, die Bürger, dafür geradestehen müssen, dann fehlen einem die Worte.

Liebe Leser,

Ich kann Sie wirklich immer nur ausdrücklich darauf hinweisen, egal welchen Vertrag Sie unterschreiben: Bitte lesen Sie sich immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen genau durch. Ganz wichtig ist es, die gesonderten Bereiche, die speziell in klein gedruckter Schrift gehalten werden, aufmerksam zu lesen. Vergessen Sie das niemals - auch wenn es Ihnen lästig erscheint. Gerade diese Bereiche enthalten sehr wichtige Informationen für Sie, die nicht im normal lesbaren Bereich veröffentlicht werden. Nehmen Sie sich diese Zeit und wenn Sie den Inhalt nicht verstehen, dann fragen Sie explizit bei der entsprechenden Firma nach, was mit bestimmten Begriffen gemeint ist und lassen Sie sich das noch einmal schriftlich geben. Aber in der Form, dass alles in verständlichen Sätzen festgehalten ist.

Denken Sie auch immer daran: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Auch bei langjähriger Zusammenarbeit - gerade bei Banken.

Ein Video, auf die Commerzbank bezogen.
http://www.youtube.com/watch?v=8xOqZFbmGPg

Lieben Grüße
Manfred Dietrich 

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Geleimter Kunde 12/12/2011 11:53

Lieber Manfred

das Verhältnis zwischen Kunde und Bank ist ein Vertrauenverhätnis. So sollte man davon ausgehen, dass die Experten - nach dem Grundsatz von Treu und Glauben - den Kunden richtig aufklären und ggf.
warnen.
Einer Bekannten von mir ist etwas ähnliches und weit gravierenderes passiert: die Nassauische Sparkasse, deren Geschäftskunde sie war, hat aufgrund zweier krass gefälschter Vollmachten einen
Millionenbetrag an einen Betrüger, der Mitarbeiter ihrer Firma war, ausgezahlt. Die Naspa stellt sich beharrlich auf den Standpunkt, dass es doch auch eine mündliche Vollmacht gegeben habe (die es
nicht gegeben hat und generell nicht gibt). Der Richter behauptet dasselbe.


LG, Geleimter Kunde

Geleimter Kunde 12/12/2011 11:43

Hallo

dies ist ein einfacher Fall: die Commerzbank hat ihre Aufklärungsplfichten nicht wahrgenommen. Sonst hätte die alte Dame, wie sie selbst in dem Interview aussagt, den Fonds niemals gekauft, da man
ja davon ausgehen muss, dass sie wahrscheinlich nicht 120 Jahre alt wird.