Kleingartenanlage "zum Aubuckel" in Mannheim - neuer Vorstand hat das Eurozeichen in den Augen und vergrault Mitglieder

Veröffentlicht auf von Betrug

Jeder, denke ich, freut sich darüber, wenn er Besitzer eines Kleingartens - oder auch Schrebergarten  genannt - ist. Eine herrliche Altersvorsorge, wenn man Rentner ist. Den wohlverdienten Arbeitsfeierabend in Ruhe genießen. Jeder hat dann Zeit und widmet sich seinem Hobby - seinem Kleingarten. Mühe- und liebevoll wird der Garten Jahr für Jahr hergerichtet und poliert. Schließlich will ja jeder den schönsten Garten haben. Zumal es ja auch in einigen dieser Schrebergartenanlagen auch Preise für den schönsten Garten zu gewinnen gibt.

Aber manchmal kann das Glück auch zerstört werden - wenn - ja, wenn es zum Beispiel einen Vorstandswechsel gibt. Schließlich gibt es ja das berühmte Sprichwort - neue Besen kehren gut - nicht umsonst. Nach diesem Motto handelt der neue Vorstand des Kleingartenvereins in Mannheim. Genannt "Zum Aubuckel".

Der alte Vorstand Rudy hatte seine Vorstandschaft aufgegeben, da es wohl längere Zeit Unstimmigkeiten gab. So, zumindest habe ich es von ihm selbst erfahren. Doch leider äußerte er sich mir gegenüber nie so ausführlich. Er war es einfach leid - nach so vielen Jahren, die er dem Verein widmete und alles gab, was er konnte. Jeder konnte sein Herz und Sorgen bei ihm ausschütten und er war immer für alle da. Leider aber gab und gibt es immer wieder Menschen, denen man nie etwas recht machen kann. Deshalb hatte er dann im Jahr 2011 auch sozusagen den "Löffel hingeschmissen".

Ich selbst hatte noch das Vergnügen im Jahr 2010 von ihm die Möglichkeit bekommen, meine Gäste zu einem 3-tägigen Grilltreffen in der Anlage einzuladen und zu bewirten. Und wir hatten wirklich sehr viel Spaß. Als ich ihn dann darauf ansprach, dass ich im Jahr 2011 wieder ein solches Treffen organisieren möchte, konnte er mir leider keine Zusage geben. Er wusste ja noch nicht, ober er sich wieder als Vorstand wählen lassen würde. Innerlich wollte er wohl schon in 2010 nicht mehr.

 

Der neue Vorstand unter der Leitung von Francesca.
Und es musste so kommen, wie es wohl kam. Ich brauchte viel Zeit und viel Geduld, bis ich endlich mal die Ehre hatte, dass Francesca mich mir widmen konnte. Ich erklärte ihr mein Anliegen und sie meinte, dass das erst mit den Vorstandsmitgliedern besprochen werden müsste.

Der Zeitpunkt kam und ich viel quasi aus allen Wolken, als ich den Preis erfuhr - stolze 350 Euro wollte Sie von mir haben. Ich hatte ein Jahr zuvor bei Rudy noch 20 Euro bezahlt. Ich fragte Sie, ob hier irgendwo etwas vergoldet sei? Schließlich war es nur ein Platz überdacht, durch ein Wellblechdach. Also nichts Besonderes. Es wurde auch nichts zur Verfügung gestellt, da ich alles Selbst mitbrachte. Also Brauereigarnituren, Kühlschrank usw. Nun, letztendlich hatte ich es geschafft, den Preis auf 150 Euro herunterzuhandeln. Allerdings musste ich dazu erst meine Gäste fragen, ob diese mit dem Preis einverstanden wären.

Und dann kam der Hammer. Ich traf mich wieder mit Francesca und sagte dem Preis zu. Ich selbst hätte diesen Preis nie bezahlt. Aber meine Gäste waren damit einverstanden, denn sie wollten das Treffen unbedingt haben. Ich natürlich auch, aber nicht unbedingt zu diesem Wucherpreis. Also teilte ich das Francesca mit und dann kam eine neue Hürde. Ich müsse mich noch etwa 2 Wochen gedulden, denn es müsste erst erneut mit den Vorstandsmitgliedern besprochen werden.
Die Vorstandsmitglieder hatten dann bei der erneuten Sitzung darüber gesprochen und waren dann auf einmal der Ansicht, dass es ein Nein sein muss. Ich sollte den Platz nicht mehr bekommen. Sie würden nicht mehr vermieten.

 

Eine Vorstandsvorsitzende ohne Macht?
Francesca teilte mir den Entschluss mit und sagte noch, dass Sie alles versucht hätte - leider ohne Erfolg. Ich fragte sie daraufhin, ob Sie als Vorstandsvorsitzende denn keine Macht hätte? Eine schulterzuckende Antwort.
Rudy meinte daraufhin. Die machen noch alles kaputt mit ihrer Geldgier. Auch die Jahresmitgliedschaftsgebühr wurde um rund 20 Prozent erhöht.

 

Schlussbemerkung.
Leider, wie man sieht, ist auch bei Kleingartenlagen nicht alles Gold, was glänzt.

Lieben Gruß
Manfred Dietrich

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