Radiomeldung Preisvergleich.de

Veröffentlicht auf von Betrug

Es ist schier unglaublich!!
Worauf kann sich der Internetnutzer überhaupt noch verlassen, bzw., wem kann er noch vertrauen?

Überall im Internet werden Preisvergleichsseiten angeboten, damit der Bürger sparen kann. Eine doch etwas seltsame Methode, den Kunden beim Sparen zu helfen, zumindest wenn es die Webseite Preisvergleich.de betrifft.

Will der Besucher bei Preisvergleich.de einen Stromvergleich tätigen, wird ihm so ganz nebenbei und mal wieder versteckt klar gemacht, dass ihn das bei erfolgreichem Anbieter Wechsel 49,00 Euro kostet.

Klar, die Daten hat Preisvergleich ja, durch den Preisvergleichsrechner schon gespeichert. So braucht nur noch die Rechnung verschickt zu werden und der Nutzer von Preisvergleich.de wundert sich, warum er eine Rechnung in Höhe von 49,00 Euro erhält.

Es ist wirklich wieder einmal ein Skandal mehr, wie Internetnutzer die sparen möchten, durch so manche Firmen aufs Glatteis geführt werden. Hauptsache der Geldbeutel wird wieder etwas dünner.

Ich verfasste heute Morgen (Freitag, 18. Februar 2011) einem neuen Bericht und auf einmal - ich höre nebenbei leise Radio - vernehme ich etwas von Preisvergleich.de. Leider hatte ich den Kommentar nicht so ganz mitbekommen, da ich noch etwas vertieft in meiner Berichtsarbeit war.
Ich habe mir aber die Mühe gemacht und habe sofort bei SWR4 angerufen und habe mir das, was ich dachte gehört zu haben, bestätigen lassen. An dieser Stelle meinen Dank an den Radiosender SWR4

Sehr geehrter Herr Thomas Wagner, Geschäftsführer von Preisvergleich.de, shopping.de GmbH und auch als Vertreter der Unister Holding GmbH.

Muss dies denn sein, dass auch Preisvergleich.de mit solchen Methoden arbeitet und sich an den Nutzern der Webseite mit einer versteckten Gebühr in Höhe von 49,00 Euro bereichern will?

Kopfschüttelnd frage ich mich, wo um alles in der Welt soll das noch hinführen?

Manfred Dietrich

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Oliver Sinhart 08/19/2011 19:18


ich habe auch meine erfahrungen mit den call center agenten gemacht, kann nicht verstehen, wie man "nur 49 euro", "dafür soll man keinen ärger machen" kommentieren kann, wie im kommentar
vorher.

preisvergleich.de ist ein Internetanbieter, der Service und Kundenfreundlichkeit suggeriert, aber z.B. beim Wechsel des Stromanbieters versteckt immer 49,- Euro einsackt und suggeriert, das wäre
eine Wechselgebühr, ist aber eine Vermittlungsgebühr (nur dafür, dass die Kundendaten über die Internetseite weiter an den tatsächlichen Anbieter geleitet werden). Bei mir konnte der Wechsel
schließlich nicht stattfinden, deshalb durfte ich noch die Hölle der call-center durchschreiten (beginn: dezember 2010, heute noch offen, letzter anruf am 19.8.2011), als ich das geld zurückwollte,
da es ja nie zur vermittlung kam:

Fakten: preisvergleich.de hat mir über e-mail zugesagt, mir die 49,- zurück zu überweisen (schließlich, am 6.6.2011)

a) elefonische anfragen sind schwierig und extrem kundenfeindlich (weil sie kommunikation und lösung abwehren oder aufschieben):
call-center (nach Aussage der Mitarbeiter in Leipzig):
- mitarbeiter weisen ab, sagen, sie sind nicht zuständig, man soll eine e-mail an das forderungsmanagement schreiben (wird nicht beantwortet)
- benennen ihre vorgesetzten nicht (haben strikte anweisungen, den nicht zu bennenen, sagen "Gudrun Willobinski", die dann auflegt, als ich freundlich aber konsequent darauf beharre, einen
namen/kontakt zu erfahren oder durchgestellt zu werden. Beim 2. gespräch sagt Frau "Undine Seifert" das gleiche, stellt dann aber doch zu herrn clemens vogel durch),
- sagen jedes mal, dass eine andere abteilung zuständig ist (forderungsmanagement), zu der sie nicht durchstellen können, bei der ab nachmittags oder freitags grundsätzlich niemand mehr da ist, die
mindestens 7 werktage braucht, um meine "Aussagen" erneut zu "prüfen"

- wenn die call-center mitarbeiter keine ausrede mehr haben, kommt immer Herr "Clemens Vogel" dran, der natürlich schon informiert ist über meinen namen und fall (weil er mithört? die firma
aufzeichnungen über mich hat?) und ebenso weiter abwimmelt und immer sagt "wir" "geben das weiter", er selbst hätte aber "nächste Woche Urlaub" (hat er beim letzten Telefonat auch schon gesagt,
gibt wohl viel "Urlaub" im call-center-Bereich)
- auf nachfrage, wer der verantwortliche bzw. abteilungsleiter sei, der diese anweisungen gebe (keine vorgesetzten benennen, kein durchstellen zu anderen abteilungen, kein persönlicher rückruf,
keine festlegung, bis wann man zurückgerufen wird bzw. bis wann überwiesen wird), benennt Herr Vogel den Gesellschafter der Firma, Herrn Thomas Wagner (ist das nicht eigenartig?).
- nachdem er mir bei einem vorherigen gespräch am 6.6. zugesichert hatte, er würde mich zurückrufen, kam eine mail ohne persönliche unterschrift, man würde überweisen
- als ich dann einige Fragen zum Verfahren stelle, bekomme ich auch sehr eigenartige antworten, z.B.:
F: "Finden sie nicht, dass unter der E-mail ein Name stehen sollte, auf den man verweisen oder den man kontaktieren könnte?" -- Herr Vogel:"Kann ich Ihnen nicht beantworten."
F: "Haben sie überhaupt ein Interesse daran, mein problem zu lösen, so dass ich das geld bekomme?" -- A Herr Vogel: "Wir" "werden die Sachen weiterleiten und ihre" "Aussagen" "innerhalb der
nächsten 7 Werktage" (die erste Anfrage war dezember 2010, jetzt ist es august 2011) "prüfen" (wieso prüfen? das war doch schon geklärt, nur die überweisung kam nicht an...)
F: "werden sie persönlich dafür sorgen, dass sich ein mitarbeiter aus der abteilung forderungsmanagement darum kümmert, indem sie ihm oder ihr die sache schildern?" -- A Herr Vogel: "Darauf haben"
"wir" "keinen einfluss, darum kümmert sich eine andere abteilung." (abteilung selbst oder zuständiger wird nie benannt)
Nachdem ich sage, wie eigenartig ich ihr Verständnis von Kundenservice und Kundenbehandlung finde, frage ich: "wie würden sie sich denn an meiner stelle fühlen? ich brauche doch irgendeine
information, wie es weitergeht. bis wann ich kontaktiert werde, bis wann überwiesen wird, bei wem ich nachfragen kann oder bei wem ich mich beschweren kann." -- A Herr Vogel: "Dazu kann ich ihnen
nichts sagen." "Wir" "werden die sache weiterleiten, in der zuständigen abteilung ist jetzt" (freitag, 15:45 Uhr) "keiner mehr da". Nachdem er sagt, dass die bearbeitung bzw. überweisung auch nicht
bis ende nächster woche kommen wird und ich erneut nachhake, dass er doch persönlich dafür sorgen müsse, dass ich über weiteren verlauf aufgeklärt werde (anruf, mail) sagt er nur "ich bin die
nächste woche im urlaub. ich kann ihnen das nicht zusagen"
später, am ende (das gespräch mit Frau Willobinski und beim 2. anruf mit Frau Seifert und danach Herrn Vogel ging insgesamt über 30 min.) will ich nochmal wissen:
F: "warum sagen sie eigentlich immer 'wir'? ich hoffe, sie leiten das selbst weiter. oder ist das jetzt nicht ihre aufgabe?" -- A Herr Vogel: "ich werde das natürlich weiterleiten" -- F: "Fühlen
sie sich jetzt nicht dafür zuständig, das zu klären oder das selbst an jemanden weiterzuleiten, der das klärt" -- A Herr Vogel: "das ist nicht meine aufgabe."


b) e-mail- Anfragen: werden nicht beantwortet (es kommt nur die "gelesen"- Meldung zurück)

c) kein mitarbeiter hat mich zurückgerufen oder auf meine e-mail nachfragen (überweisung noch nicht da, hier nochmal die kontadaten etc.) geantwortet.


Holger Blumstengel 03/27/2011 18:36


Sehr geehrter Herr Dietrich!

Ich kann Sie ja verstehen,daß 49,00 € nicht gerade wenig sind.
Dennoch erbrint Preisvergleich.de mit der ,Möglichkeit direkt über das Portal,wohlgemerkt ein Vermittlungsantrag zu stellen,eine Dienstleistung.
Das diese Dienstleistung Geld kostet ist ganz klar aufgeführt auf Der Vergleichsseite unter mehr Deteil,in einen Infofeld nach Klick mit der Maus auf einen Kreis mit einen I ,und auch auf der
Prüfseite.Wer also nicht nur erpischt ist auf den fettmarkierten Preis,und sich alles gründlich durch liest ist klar im Vorteil,und kann auch wenn er es kostenlos möchte noch abbrechen.
Desweiteren ist die Unister GmbH eine noch sehr junge Firma mit JUNGEN Menschen,denen auch Fehler unterlaufen können.Aus Fehlern lernen wir alle.Und Fehler sollten wir dem anderen vergeben.Zur Zeit
gibt es über Preisvergleich.de auch wieder die kostenlose Version der Antragstellung auf Vermittlung zu einen anderen Stromanbieter.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte sollte direkt beim Stromanbieter im Internet wechseln,und nicht über Vergleichsseiten,diese stellen lediglich eine Informationsmöglichkeit dar.
Noch was uns geht es in Deutschland so gut ,wegen 49,00 € braucht man da nicht Krach machen,schon gar nicht gegenüber den Mitarbeitern am Telefon,weil diese können nichts dafür.


Günter Lachmann 03/13/2011 12:39


Hallo an alle Wechsler von Versorgungsunternehmen!

Die Firma Preisvergleich.de hat reagiert!
Die 49,00 Euro werden im Preisvergleich mitberechnet und in den Details unter den Energiepreis vom Anbieter gesondert als einmalige Servicegebühr an Preisvergl.GmbH ausgewiesen.
Mein Tipp!
Wenn schon diese Seite ausgewählt wurde,billigsten geeignetsten Anbieter auswählen und dann direkt auf dessen Webseite einloggen!

Gruß

G.L.


Günter Lachmann 03/12/2011 12:02


Hallo Herr Dietrich!
Ihren Ausführungen kann ich nur beipflichten.
Es ist aber noch ein größer Skandal, dass auch wenn kein Wechsel statt findet, dieser "Gaunerladen" an ihre Forderungen festhalten.
Fazit an allen Betroffenen: Trotzt telefonische Belästigungen, Mahnverfahren und Einschaltung von Eintreibungsfirmen, auf keinen Fall zahlen!!!

Verbraucherschutz und Wettbewerbzentrale weiterhin benachrichtigen!

Mit freundlichen Grüßen

Günter L.


Lutz 02/25/2011 17:13


Tja Manfred, so etwas begegnet einem viel zu oft im Internet.
Man sollte aber nicht nur gegen diese Firmen kämpfen sondern auch den Gesetzgeber so auf die Füße treten das er endlich Gesetze schafft die soetwas verhindern.
Mir schwebtda ewas vor:
Bevor irgendetwas passiert sollte groß und deutlich der Preis erscheinen und vom User extra bestätigt werden müssen das er das will.
Gruß
Lutz