Nebenverdienst: Betrug mit Schneeballsystemen

Veröffentlicht auf von Betrug

Bei jedem ist das Geld nicht mehr so vorhanden, wie es mal war.
Vor allem den Betrügern aus dem Internet ist das klar. Aber genau darauf reiten sie, die Betrüger. Denn eines wissen sie ganz genau. Wer Geld braucht, der versucht alles Mögliche, um Geld zu
verdienen.

Heute will ich Ihnen, verehrte Besucher und auch Hilfe-Suchenden mit einer Aufklärung über sogenannte Nebenverdienste und dem berühmten Schneeballsystem helfen.

Nebenverdienste sind nicht unbedingt nur von Betrügern bestückt. Wenn dies so wäre - armes Internet. Aber leider ist es nun mal so, dass viele Menschen einen Nebenverdienst über das Internet
suchen, weil keiner in Geld baden kann, oder "Dagobert Duck", aus der berühmten Comik-Serie ist.

Nebenverdienste, wie zum Beispiel solche Angebote wie:
Kugelschreiber zusammenschrauben, Briefkuverte mit Briefmarken bekleben -all diese Dinge können Sie vergessen. Erstens deshalb, weil Sie oftmals Geld vorstrecken müssen, indem Sie die Ware kaufen
müssen. Zweitens - Sie finden keine Abnehmer, denn für die müssen Sie meistens selbst sorgen.

Genauso ist es mit den Nebenverdiensten der angeblichen E-Mail-Bestätigungen. Angeblich verdienen Sie in Sekundenschnelle viel Geld.
Sicherkönnen Sie mit "E-Mails bestätigen" Geld verdienen, das ist definitiv bewiesen. Vorausgesetzt, Sie geben sich mit ca. 10 € pro Jahr zufrieden, denn mehr kommt dabei nicht für Sie heraus.
Natürlich werden Ihnen bei dem "E-Mail bestätigen" Nebenverdienst auch noch Zusatzverdienste angeboten, bei denen Ihr Verdienst dann ganz schnell nach oben schnellt. Glauben Sie mir, der / die
Dumme sind im Endeffekt nur Sie selbst.
Es gibt Tausende von diesen "E-Mail-Bestätigen" Anbietern und sie vermehren sich wie "Sand am Meer".Sie tun sich mit absoluter Sicherheit keinen Gefallen, wenn Sie auf solche Anbieter eingehen.
Ganz im Gegenteil. Sie haben letztendlich mehr Ärger, als Ihnen lieb ist.

Zusatzaufträge bei den Nebenverdiensten.

Bei diesen Zusatzaufträgen, oder auch Bonus Aktionen genannt, erhalten Sie Angebote, bei denen Sie dann mit telefonischen Anrufen genervt werden - und das ohne Ende. Rauskommen tut dabei nicht
viel. Lassen Sie Ihre E-Mail-Adresse aus der Verteilerliste löschen, haben Sie auch keinen Anspruch mehr auf Ihren Bonus, da Ihre E-Mail-Adresse nicht mehr im Verteiler ist.

Kontakt zu den Betreibern dieser Nebenverdienste.Auch in diesem Fall erhalten Sie dann meist nur wenig bis gar keinen Kontakt. Recherchieren Sie nach dem wirklichen Betreiber, dass
natürlich sehr zeitaufwendig ist, dann lassen diese sich meist verleugnen.

Natürlich gibt es auch seriöse PC-Arbeiten, mit denen man wirklich Geld verdienen kann, aber diese finden Sie nicht an jeder "Straßenecke". Dies möchte ich Ihnen ganz deutlich sagen.

Liebe Besucher der betrug.over-blog.de Seite. Auch wenn es Ihnen finanziell nicht so gut geht:

Lassen Sie sich nicht auf solche Nebenverdienste ein, die Sie vor allem erst einmal selbst Geld kosten.

Ich möchte Ihnen mal ein Beispiel geben.
Hier ist eine Internetadresse http://sakko.beepworld.de/ die gerade dazu einlädt, viel Geld zu verdienen. Glauben Sie mir, das ist Betrug.

Kommen wir zum berüchtigten und weitverbreiteten Schneeball-System. Davon gibt es allerdings zwei Systeme. Eines der beiden System ist sittenwidrig, also verboten.

Das erlaubte Schneeball-System.
Nehmen wir als Beispiel die Branche "Auto-Ersatzteile".
Zu Anfang gibt es natürlich einen Hersteller.
Dieser Hersteller verkauft seine Produkte - nebst Lizenz - an Großhändler.
Der Großhändler verkauft diese Produkte auch wieder - inclusive Lizenz - an Kleinhändler weiter.
Die Kleinhändler machen das Gleiche und orientieren sich an die einzelnen Werkstätten.

Das verbotene Schneeball-System

Auch hier ist wieder ein "Hersteller" am Werk. Haben Sie etwas bemerkt? Hier setze ich schon den Hersteller in sogenannte Gänsefüßchen.

Der "Hersteller" verkauft sein "Produkt" (das in Wirklichkeit nicht vorhanden ist) an andere Leute. Dies wird in Form einer Präsentation vorgeführt. Hier muss der Interessierte schon für den
Präsentations-Abend bezahlen. Die Gebühren für diese Abende liegen meist schon in den mehreren Hundert Euro Preis-Regionen.

Teilen wir die interessierten Menschen in Gruppen auf, um es etwas verständlicher zu machen.

Gruppe 1 der Interessierten.

Der "Hersteller" ist natürlich ein Profi. Er verdeutlicht auf ziemlich drastische Weise den Gruppe-1-Interessierten an diesem Präsentations-Abend, wiederum ihrerseits, neue Interessierte zu suchen.
Das sind dann die "Gruppe 2 Interessierten".

Die gefundenen "Gruppe 2 Interessierten" müssen natürlich die Gebühr an die Gruppe 1 Interessierten entrichten. Den größten Teil dieser Gebühr müssen die Gruppe-1 Interessierten dann dem
"Hersteller" aushändigen.

Je mehr "Gruppe 2 Interessierte" die Gruppe- 1 Interessierten finden, um so höher ist dann deren Gewinn.

Die Gruppe 2 macht dann natürlich das gleiche Spiel. Und umso mehr Gruppen dazu kommen, um so mehr verdienen dann auch die vorhergehenden Gruppen - der "Hersteller" natürlich am meisten.

Warum dieses 2. Beispiel des Schneeball-Systems verboten ist, dürfte klar auf der Hand liegen.
Es gibt kein wirkliches Produkt. Das "Produkt" sind eigentlich nur die Präsentations-Abende selbst.
Und der "Hersteller" ist nirgendwo verzeichnet - auch nicht beim Gewerbeamt.
Also letztendlich eine sogenannte Briefkasten-Firma, die Ihren Sitz womöglich noch außerhalb der EU hat.

Der neueste bekannte Fall, der kürzlich durch die Medien ging, war in Dresden. Die "Firma" PVV, vor der ausdrücklich gewarnt wird.

Manfred Dietrich

Kommentiere diesen Post